Iran – Wie weiter?

Ein offensichtliches Scheitern der Verhandlungen (mit dem Iran). Damit hatten wir gerechnet.

Was könnte nun passieren (hypothetisch)?

Mögliches Szenario: Eine US-Landung auf der Insel Kharg mit Unterstützung des israelischen Geheimdienstes bleibt als extreme strategische Option denkbar, wenn auch höchst riskant.

Warum eine solche Landung?

Kharg, die Lunge der iranischen Wirtschaft, die 90 % des iranischen Rohöls exportiert (Kapazität 7 Millionen Barrel/Tag), wurde bereits im März 2026 von US-Luftangriffen auf 90 militärische Ziele getroffen, wobei die Ölinfrastruktur verschont blieb. Das Pentagon bereitet Pläne vor: Einen Angriff durch Seestreitkräfte mit 2’500 Marine-Infanteriesoldaten der 31. Expeditionary Unit über das amphibische Angriffsschiff «USS Tripoli», gefolgt von Luftlandeverstärkung (82. Division) und Reparaturen des Flugplatzes für C-130. Quellen im Weißen Haus schätzen, dass ein Monat Vorbereitungsangriffe erforderlich ist, um die iranische Verteidigung in der Straße von Hormus zu schwächen.

Die Insel Kharg ist die „Achillesferse“ des iranischen Islamischen Staates. Die Kontrolle über Kharg würde die iranische Wirtschaft lahmlegen (50 Milliarden Dollar/Jahr an Öleinnahmen, vor allem nach China) und als Hebel dienen, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen, die Lage zu sichern und die Bestände an angereichertem Uran zu entschärfen. In den diskutierten militärischen Szenarien wird die Eroberung des Küstenstreifens als Voraussetzung angesehen, bevor man zu den Nuklear¬standorten wie Isfahan vorrückt. Bereits 40’000 US-Soldaten in der Region, zwei amphibische Gruppen sind unterwegs.

Teheran droht mit „unerbittlichen“ Angriffen auf Verbündete am Golf, am Roten Meer und auf US-Infrastruktur; die Revolutionsgarden verteidigen die Insel vehement.
Nach dem Scheitern in Islamabad hält sich Trump „alle Optionen“ offen, was dies plausibel macht, sollte es nicht zu einer raschen diplomatischen Wende kommen.
Kurz gesagt: Es muss Schluss sein mit diesem Terrorstaat, der die Stabilität im Nahen Osten und den Weltfrieden bedroht. Die Zeit wird zeigen, ob wir Recht hatten…

Aus: FACEBOOK. Haïm Ouizemann. 12. April 2026, 12:15h
Übersetzt von Cathy Faes

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