Gebetsinfos August 2026

Diplomatie und Abschreckung

Hormus-Strasse. Ein Kompromissvorschlag wurde ausgearbeitet, der viel Stoff zur Diskussion gibt. Demnach würden Schiffe, die in den Persischen Golf einfahren, iranische Gewässer durchqueren. Diejenigen Schiffe, die ihn verlassen, würden omanische Gewässer durchqueren. Wenn der Kompromiss darin besteht, dass sowohl die Iraner wie die Omanis Gebühren erheben, nähern wir uns der Legitimierung des iranischen Zugriffs auf die Meerenge in der Hormus-Strasse.

Iran. Trump setzt Angriffe auf den Iran vorerst aus. Bisland hat er sich nicht zur Lockerung der Blockade oder zur Freigabe eingefrorener Vermögensrechte des Irans geäussert. Auch sind die anderen Bestimmungen des Abkommens noch nicht in Sicht. Eine fortbestehende Blockade und die Hälfte der Mauteinnahmen reichen bei weitem nicht aus, um das Defizit des Irans auszugleichen.

Gaza

Der Friedensrat veröffentlichte am 30. Juli seinen Plan. GEmäss diesem Fahrplan muss die Hamas alle leichten und schweren Waffen, Tunnel, Depots und Produktionsstätten abgeben. Zunächst werden die Polizeiwaffen übergeben, dann werden die schweren Waffen und Tunnel unter Aufsicht der internationalen Stabilisierungstruppe ausser Betrieb genommen. Private Waffen unterliegen «dem palästinensischen Recht». Nichts davon geht an Israel. Das palästinensische technokratische Komitee hat jegliche Autorität über die Waffen.

Israel will die vollständige Entwaffung und Entmilitarisierung als Vorbedingung, bevor es jegliches Gebiet aufgibt. Werden die Gewehre lediglich eingelagert? Handelt es sich um eine echte Übergabe oder wird das Waffenarsenal der Hamas lediglich als Polizeibestand umbenannt? Und wo landen diese 60’000 Gewehre tatsächlich?

Der Friedensrat vergibt einen ersten Bauvertrag in Gaza. Am 6. August wurde ein Projekt zum Bau eines Militärstützpunktes für 150 Personen, der marokkanische Truppen beherbergen sollen, beschlossen. Der Vertrag ist noch nicht völlig abgeschlossen.

Werden Drohnen-Attacken zur neuen Kriegsstrategie?

Drohnen, die vom Südlibanon aus starten, sind die einzige Waffe im Arsenal der Hisbollah, die tatsächlich Menschenleben gekostet hat. Warum sollten sie nicht dasselbe aus dem Gazastreifen und vor allem aus Judäa und Samaria versuchen?

Man kann mit Fug und Recht sagen, dass die Gefahr durch Drohnen derzeit im Mittelpunkt der Sorgen von David Zini (Chef des Shin Bet) steht. Raketen sind out, Drohnen sind in. Warum sollte man sich mit einem teuren, schwerfälligen System herumschlagen, wenn man ganz einfach Hunderte winziger Drohnen auf dem Luftweg einschmuggeln kann, die enormen Schaden anrichten? Israel hat seit Herbst 2025 den «Iron Beam», den Hochleistungslaserstrahl, der kostengünstig und schnell auf Drohnenangriffe reagieren kann.

Lasst uns anhaltend und entschlossen für Israel beten.
«Sollte Gott nicht Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er bei ihnen lange warten? Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze. Doch wenn der Menschensohn kommen wird, wird er dann Glauben finden auf Erden? Lukas 18,7-8
«Beständig sind die Augen des HERRN auf dem Land [Israel] gerichtet, vom Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres.» 5. Mose 11,12

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